FAQ / Kontakt

Das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft unterscheidet sich stark von den gewohnten Wirtschaftsweisen, und auch innerhalb der SoLaWi finden sich sehr unterschiedliche Ausformungen der Grundidee. An dieser Stelle möchten wir auf Fragen eingehen, die sich aus unserem Modell ergeben. Wir freuen uns über weitere Fragen, Anmerkungen und Anregungen, die wir laufend bündeln und in der unten stehenden Liste wiedergeben werden.

Bei weiteren Fragen schreibt uns gerne an info(at)gutesgemuese.de oder nutzt das Kontaktformular unten.

Bei der Bieterunde können Ernteanteile erworben werden. Einzige Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Verein.

Das Wort „bieten“ ist in diesem Zusammenhang möglicherweise irreführend – die Gemüseanteile werden nicht versteigert! Bei dieser Finanzierungsrunde geht es darum, dass die Mitglieder ihre individuellen Mitgliedsbeiträge „anbieten“ und dann die Summe der Beiträge gegen den Haushaltsplan des kommenden Erntejahres verrechnet wird. Wird der Haushalt durch die Mitgliedsbeiträge nicht gedeckt, muss erneut ein (höheres) Gebot abgegeben werden.

Vor der Bieterunde bekommt jede(r) Interessierte eine Nummer zugeteilt. In der Bieterunde schreibt jede(r) diese Nummer mit seinem Gebot auf einen Zettel. Das Gebot legt den monatlichen Beitrag pro Anteil für ein halbes Jahr lang fest. Es können auch mehrere Anteile erworben werden.

Die Gebote sind gegenüber der Versammlung öffentlich, durch das Nummernverfahren bleiben sie jedoch anonym. Sollte die Summe der Gebote den Haushaltsbedarf nicht decken, gibt es eine zweite Runde. Dabei dient der durchschnittliche Fehlbetrag als Richtwert, um den man das erste Gebot aufstocken soll.

Dieses Verfahren ermöglicht eine finanzielle Solidarität unter den Bietenden.

Einen Überblick über die derzeitige Kalkulation für 2017 findest du hier.

Die Mitgliedschaft im Verein ist erforderlich, wenn du Gemüse beziehen möchtest. Dies ist notwendig, um bei den Vereinsaktivitäten, z.B. bei der Mithilfe am Feld, versichert zu sein.

Ja.

Nein, nur einen.

12 € pro Jahr und Familie.

Die Zahlung erfolgt per SEPA-Lastschriftverfahren. Aus organisatorischen Gründen ist eine Barzahlung leider nicht möglich.

Nein, unser Verein ist nicht gemeinnützig.

Die Anbaufläche für einen Ernteanteil ist so berechnet, dass der wöchentliche Gemüsebedarf eines Erwachsenen gedeckt ist.

Die tatsächliche Ernte ist abhängig von Witterungsbedingungen und Schädlingsbefall. Diese Faktoren können die Ernte mindern aber auch erhöhen.

Die Anbauplanung erfolgt nach der CSA-Berechnung und in Anlehnung an die GartenCoop in Freiburg.

 

Die Verteilung des Gemüses erfolgt jeden Samstag zwischen 10 und 11:30 Uhr am Höhefelder Hof, Höhefeldstraße 32 in 76356 Weingarten. Manchmal gibt es auch besondere Aktionen wie z.B. eine Abholung der Ernte direkt vom Feld.

Ein Erntejahr beginnt im April und endet im März des darauf folgenden Jahres.

Im Sommer wird überschüssiges Gemüse eingekocht, so dass in den kalten Wintermonaten Eingemachtes verteilt werden kann. Hierfür ist die tatkräftige Mithilfe vieler Mitglieder erforderlich.

Ja, wenn du dir einen Partner suchst, d.h. einer nimmt die Sommerhälfte und einer den Winter. Das kann spätestens bei der Bieterrunde organisiert werden.

Ja, wenn du dir einen Partner suchst. Das kann spätestens bei der Bieterrunde organisiert werden.

Ca. alle acht Wochen werden die Anteilseigner zum Plenum eingeladen. Hier können sich Arbeitsgruppen gründen und austauschen, die zu den verschiedensten Themen arbeiten. Hier hat jeder die Möglichkeit, sich einzubringen und unser Projekt zu entwickeln.

Gemäß der Satzung (siehe Downloads). Entscheidungen werden in den Mitgliederversammlungen, die im Prinzip den Plena entsprechen, getroffen.

Wer sein Gemüse nicht selbst abholen kann, sollte NachbarInnen oder FreundInnen bitten, das Abholen zu erledigen. Wenn die Abwesenheit länger dauert, kann man denen auch mit einem geschenkten Samstags-Gemüse eine Freude bereiten. Ansonsten gibt es die Möglichkeit, Urlaubszeiten auf der Ausgabeliste zu vermerken. Euer Anteil wird dann an die anderen verteilt oder zu Konserven verkocht.

Das geht leider nicht, aber nicht gewünschte Sorten können via Tauschkiste an andere abgegeben bzw. nach Rücksprache durch mehr Gemüse einer anderen Sorte ersetzt werden.

Es kommt vor, dass Gemüse nicht abgeholt wird. Zunächst einmal wandert dieses Gemüse in eine Kiste bei der Gemüseausgabe, aus der sich jede(r) der Ernteanteilseigner bedienen darf. Die Reste werden teilweise eingelagert aber auch eingekocht und stehen dann wieder der Gemeinschaft zur Verfügung.

Eine Bio-Zertifizierung ist teuer und aufwändig und ergibt daher für unsere noch kleine SoLaWi keinen Sinn. Unsere GärtnerInnen orientieren sich aber an Bio-Standards, was letztendlich durch ein vertrauensvolles Verhältnis gewährleistet ist. Darüber hinaus haben wir Profis im Planungskreis, die Hilfestellung bei Schädlingsbekämpfung und Düngung geben und im Zweifel auch mal die Standards kontrollieren können. Unser Gemüse ist also auch ohne Siegel mindestens so gut wie Bioland, und dabei so regional, wie Gemüse nur sein kann.

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